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Empfehlenswerte Literatur über die Schweizer Heiligen, Pilgerwege ...

Mythische Orte am Oberrhein   

In der Dreiländerregion am Oberrhein finden sich zahlreiche Klöster, Kapellen und auch Orte, wo Heilige ihre Spuren hinterlassen haben. Der Reiseführer zeigt, wo «mythische» Entdeckungen auf Sie warten.

Über vierzig Orte mit «mythischer» Ausstrahlung direkt vor unserer Haustür: Neben Ausflügen ins Elsass und nach Südbaden liefert der mit vielen Fotos bebilderte Reiseführer alle wichtigen Infos zu zahlreichen spirituellen Ausflugszielen in der Nordwestschweiz. So macht der Leser u.a. auch Bekanntschaft mit der Legende über den Heiligen Ursinus und dem Bären oder den historischen Fakten über die Münsterkirche der Heiligen Verena in Zurzach.Ein informativer Reiseführer, der Lust macht auf spirituelle Entdeckungstouren!

Christoph Merian Verlag, 2012, 236 Seiten, 14 x 22 cm, 116 Farbabbildungen, Klappenbroschur 3. Auflage CHF 34.00

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Auf Pilgerspuren unterwegs   

Eine versteckte Einsiedelei besuchen, zu einer idyllisch gelegenen Kapelle auf einem Hügel aufsteigen: Wallfahrten bringen Erholung für Körper, Geist und Seele!

Es muss auch nicht immer Santiago de Compostela sein, auch in der Schweiz gibt es zauberhafte Orte und Touren zu mehr oder auch weniger bekannten Pilgerorten.

Das Buch von Sylvia Oehninger bietet neben den obligaten Angaben zur Wanderung (An- und Rückreise, Zeit, Höhenunterschiede, etc.) auch ganz viele interessante Informationen zu Sehenswürdigkeiten am Weg und natürlich zum Pilgerziel. Legenden der Gegend fehlen ebenso wenig wie Hinweise zu kulinarischen Köstlichkeiten der Region.

Die 20 Touren in der ganzen Schweiz lassen sich bequem in einem Tag oder einem Nachmittag erwandern. Die Pilgerstätten sind nicht nur für fromme Wanderer spannend, sondern bieten kulturgeschichtlichen und landschaftlichen Hochgenuss für jeden, der gerne unterwegs ist!

Sylvia Oehninger, Auf Pilgerspuren unterwegs, Werdverlag, 160 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, broschiert
ISBN: 978-3-85932-610-1, CHF 32.90

 

Welterbe in der Schweiz

Porträts über die 11 Welterbestätten der Schweiz

 
Ernst Iten stellt im Auftrag der Schweizerischen UNESCO-Kommission die elf Welterbestätten der Schweiz (u.a. die Stiftsbibliothek St. Gallen und das Kloster Müstair) in einem Buch vor. Eine Einführung in die vielfältigen Facetten dieser geschichts- und zukunftsträchtigen Orte von ausserordentlichem universellem Wert.
 
Ernst Iten, Welterbe in der Schweiz, 2012, 156 Seiten, Vertrieb: Verkauf Bundespublikationen, CHF 50.–
 
 

 

 

Orte des Staunens   

15 Wanderungen zu 55 kraftvollen Plätzen in der Ferienregion Heidiland

Zahlreiche Kulturen haben in der Region Heidiland ihre Spuren hinterlassen. Sagen, Legenden und kraftvolle Plätze zeugen auch heute noch davon, wie unsere Ahnen gelebt, woran sie geglaubt und wovor sie sich gefürchtet haben. Diesen Spuren folgt das Buch «Orte des Staunens». Es stellt 15 Wanderungen vor, die an 55 speziellen Plätzen vorbeiführen.

In der Einleitung wird erklärt, was es mit «Kraftplätzen», «Heilplätzen» oder «Kultplätzen» auf sich hat, wie sie bestimmt werden und was sie bewirken. Die Wanderungen sind gut beschrieben, mit den üblichen Angaben, wie Distanz, Wanderzeit, Höhenmeter, etc. Daneben bietet das Buch aber auch viele Informationen zu den speziellen Plätzen unterwegs und macht auf manches aufmerksam, das wohl sonst kaum gross beachtet werden würde. Die diversen Sagen und Legenden lassen die Wanderer die Gegend noch einmal ganz anders erleben.

Andrea Fischbacher, Orte des Staunens, Werdverlag, 138 Seiten, zahlreiche Infografiken und farbige Abbildungen, 1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-85932-686-6, CHF 24.90

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Mit Kamm und Krug

Eine Entdeckungsreise zur Heiligen Verena von Zurzach.

Der Autor zeigt uns den sozialgeschichtlichen Hintergrund der Verena-Legende und die Verehrung der Heiligen von der Römerzeit bis heute. Verena ist die schöne junge Frau mit fliegenden blonden Haaren, auf deren Fürsprache Paare den erwünschten Nachwuchs erhalten. Sie ist die Christin, die ihr Leben ganz im Sinne von «bete und arbeite» ausrichtet. Sie zieht sich zurück in tiefe Einkehr, um dann wieder als tatkräftige Wohltäterin Gefangene zu besuchen sowie Arme und Kranke mit heilsamem Wasser zu pflegen und mit Brot und Wein zu stärken. Verena ist die Frau, die ihrem Verlobten ins Ausland folgt, Verleumdungen und Gefahren in Kauf nimmt und mutig zu ihren Überzeugungen steht. Dass Verena wirklich wie überliefert gelebt hat, ist nicht bewiesen, wohl aber gibt es wissenschaftlich viele Spuren des Verena-Kultes.Die Legende von Abt Hatto, Kloster Reichenau (888-913), machte Verena zu einer bedeutenden Heiligen im ehemaligen Bistum Konstanz und zu einer Hausheiligen der Habsburger. Ihre lange Wirkgeschichte bewegte Bischof Kurt Koch im Jahre 2003 dazu, Verena zur Patronin des Bistums Basel zu erheben.

Walter Bühlmann, Mit Kamm und Krug, Rex Verlag,
ISBN 978-3-7252-0868-5, CHF 34.80

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Die Hospiz-Bernhardiner – weit mehr als ein Mythos

Was hat eine Hunderasse mit einer katholischen Ordensgemeinschaft zu tun? Wie kamen die Tiere auf den Pass? In ihrem mit vielen Farbfotografien versehenen Buch erzählt Anja Ebener die 900-jährige Geschichte des Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard und der Bernhardiner-Hunde, die seit ca. 1650 auf dem Grossen Sankt Bernhard aufgetaucht sein sollen und zunächst zum Schutz der Chorherren und ihrer Gäste eingesetzt worden sind.

Ein Buch mit vielen spannenden Einblicken und wichtiges Zeitdokument, nicht nur für Hunde-Fans!

Anja Ebener, Die Hospiz-Bernhardiner – weit mehr als ein Mythos, Blaukreuz-Verlag
ISBN 978-3-85580-487-0, CHF 27.80

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Odilia

Lebensspuren und Heilimpulse


Die heilige Odilia, Schutzpatronin des Elsass, aber auch der gute Geist von Arlesheim, ist für uns Heutige kaum fassbar. Die Autorin nimmt die Legende von ihrem Leben unter die Lupe und entschlüsselt ihre Bilder. Sie erkundet den Odilienberg und weitere ihr gewidmete Kultorte. Und sie lässt erkennen, wie und warum die heilige Odilia in Arlesheim zur Inspiratorin einer neuen Medizin werden konnte. Damit sind grosse Brücken gespannt, die weit Vergangenes in unmittelbare Nähe rücken, und in der Lokalgeschichte lässt sich der Keim für Weltbedeutendes erkennen.

In anschaulicher Sprache entrollt die Autorin ein spannend zu lesendes, dramatisches Geschehen, das sie mit behutsamen Deutungen auf den spirituellen Hintergrund hin transparent macht.

Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der zukünftigen Bedeutung des esoterischen Christentums in seinem Zusammenhang mit therapeutischen Impulsen – durchgehend mit faszinierenden Farbaufnahmen bebildert.

Mit Fotografien von Jürg Buess und Manfred Christ

Seiten: 222, ISBN 978-3-85636-242-3

Futurum Verlag, CHF 29.90

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